Kindermädchen

Kinderbetreuung im eigenen Haus?
Wenn beide Eltern arbeiten, kommen die Kinder oftmals zu kurz. Sind sie klein, gehen sie vormittags in den Kindergarten, die Vorschule, später dann in die Schule selber. Doch am Nachmittag ist oft guter Rat teuer und die Kinder müssen zu Nachbarn gehen oder, wenn sie schon etwas größer sind und alleine zuhause bleiben können für ein paar Stunden, eben alleine die Zeit verbringen. Doch gerade wenn sie klein sind, ist eine gute Rundumbetreuung ganz wichtig. Können die Eltern dieses nicht selber abdecken, müssen sie nach Alternativen suchen. Eine gute Möglichkeit sind Au-Pairs, die meist für die Dauer eines Jahres mit im Haushalt leben und mit der Kinderbetreuung sowie im Haushalt helfen. Zusätzlich lernen die Kinder dadurch auch spielerisch eine Fremdsprache, da Au-Pairs meistens aus dem Ausland kommen.

Toll ist auch eine Tagesmutter als Alternative. Hier geht das Kind meist fix für über Jahre jeden Tag in eine andere Familie. Und kehrt erst in das eigene Heim, wenn hier wieder zumindest ein Elternteil zugegen ist. Der positive Faktor ist, dass das Kind ein Familienleben hat, meist mit weiteren Kindern zusammen ist, die es schon nach kurzer Zeit als Geschwister ansehen kann und außer den eigenen Eltern immer fixe Ansprechpartner hat. Diese Tagesmutter muss allerdings aus der gleichen Wohngegend kommen, damit die Anfahrtswege nicht zu lang werden.

Die Tagesmutter kümmert sich um das ''Leihkind'' wie um die eigenen Kinder. Das Kind wird vollkommen in das Familienleben mit einbezogen. Es besteht jedoch die Gefahr, dass das Kind eine zu enge Beziehung mit der Tagesmutter bekommt und so Schwierigkeiten in der eigenen Familie entstehen.